Reise 2000/01 - Pune - http://www.indienErlebnis.de/
Pune
Von 19.30 bis 7.30 Uhr morgens im Sleeper-Delux-Bus von Indore nach Pune. Ich habe wenig geschlafen, auch wenn man sich im Bus hinlegen kann. Die Straßen waren schlecht und mit dem Geholpere auf der kurzen harten Pritsche ist das Schlafen nicht leicht.
Die Stadt Pune hat ca. 3 Mio. Einwohner und liegt nahe Bombay. Viele Reisende ziehen es vor, vom Flughafen Mumbai aus direkt nach Pune weiterzufahren. Im Gegensatz zu Bombay ist Pune ja eine Kleinstadt, aber bald genauso teuer. Außer dem Osho-Aschram hat Pune nichts für Touristen zu bieten und ich habe auch keine Bilder hier gemacht.

 
Pune, Osho-Ashram
Im Ashram des verstorbenen Sri Rajneesh, der sich kurz vor seinem Tod in Osho umbenannt hat (ist im Westen durch seine Inhaftierung in den USA wegen Steuerbetrugs und seinen 40 Rolls Roys bekannt geworden), habe ich an einer einstündigen Führung teilgenommen. Das Bild ist vom Eingang, im Ashram ist das Fotografieren nicht erlaubt.

 
Mein Eindruck war durchaus positiv. Der Ashram wird von den Osho-Anhängern verwaltet, ist schön angelegt und ähnelt mehr einem Meditaionszentrum. Im Gegensatz zu den meisten Ashrams in Indien, kann man (teure) Kurse buchen, muß man eine Mitgliedschaft beantragen (incl. Aids-Test), muß zum Eintritt Kleidung in der Ashram-Farbe tragen und man kann im Ashram selbst nicht übernachten. Ins Gelände kann man nur tagsüber und muß sich im teuren, lautem Pune eine Bleibe suchen.
Positiv ist das große Angebot an unterschiedlichen Kursen von Vipassana bis Reiki und anderen Selbsterfahrungskursen sowie einige Wellness-Angebote.

Eingang zum Osho-Ashram
Fazit: ein modern gestalteter Ashram, mit auf Westler zugeschnittenen Kursen und Freizeitangeboten, auch wenn die weiteren Umstände die Hemmschwelle für den Besuch erhöhen.
Der Ashram hat eine eigene Webseite: OSHO