Reisetipps, Reisevorbereitung für die eigene Reise nach Indien

Anmerkung: dies hier sind nur meine persönlichen Reisetipps für Indien. Sie können einen guten Reiseführer nicht ersetzen.

 

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Reisetipps für Indien:

  • Reisezeit:
    • optimale Reisezeit: Dezember bis Februar - im Norden und in Höhenlagen wird es nachts ziemlich kühl
    • gute Reisezeit: September bis April - der Monsum kommt ab und zu spaeter, dann kann es im September noch ungemuetlich sein, im März wird es im Süden schon recht heiß, im Norden wird es erst im April und Mai heiß.
    • heiße Jahreszeit: die Monate März bis Mai im Süden und April/Mai im Norden - kann man es in den Bergen (Hillstation) gut aushalten und ist die beste Jahreszeit um z. B. nach Darjeling zu fahren.
    • Monsum: kommt vom Süden von Juni/Juli bis August/September; Juni ist die beste Jahreszeit für einen Tripp nach Leh (Jammu und Kaschmir, dort ist es aber die politische Lage seit Jahrzehnten instabil - Kaschmir-Konflikt)
  • Reisedauer: in 4 Wochen sollte man sich nicht zuviel vornehmen, eigentlich braucht man in Indien mind. 6 Monate
  • Geld:
    - Reiseschecks von American Express und Thomas Cook kann ich für Indien empfehlen.
    - Der Euro sollte nun auch überall in Indien angekommen sein (früher habe ich empfohlen einen Teil der Schecks in US-$ mitzunehmen).
    Eine Uebersicht der American-Express-Niederlassungen in Indien findest Du unter: American Express
    - Bargeld: würde ich nur soviel mitnehmen, wie man bei Verlust verschmerzen kann, Traveller-Schecks sind da wesentlich sicherer. Eine kleine Barreserve in US-$ ist aber zu empfehlen (fuer Kleinigkeiten im Flughafen, oder wenn man nirgendwo Traveller-Schecks wechseln kann und beim Zugticket-Kauf in Indien)
    - EC-Karte: Unglaublich, aber die EC-Karte funktioniert auch in Indien und die angeschossenen Automaten werden immer mehr. Ob, und wie: Info EC-Karte
    Noch wichtig: Wenn die EC-Karte im Ausland abhanden kommt oder beschädigt ist dann hat man ein großes Problem, da man keinen Ersatz erhält und ohne Alternativ-Zahlungsmittel dann ohne Geld dasteht.
    - Kreditkarte:
    Eine Kreditkarte habe ich immer dabei, das ist eine gute Reserve für den Notfall und man kann bei Verlust sogar im Ausland eine Ersatzkarte bekommen. Für Buchungen im Internet z.B. für Flüge oder Hotels ist sie auch oft notwendig.
    Nach letzten Informationen greift in Indien das Kreditkartenfieber um sich und man kann auch schon mal sein Bus- oder Bahnticket mit der Kreditkarte bezahlen. (Anmerkung: ich bezahle vor Ort lieber in Bar, da mir das Risiko von Mißbrauch meiner Kartendaten zu hoch ist.)
    Auch am Bankautomaten kann man mit der Kreditkarte Bargeld ziehen, allerdings sind die Gebühren relativ hoch ( ca. 2 % + 1,75 % Fremdwährung mind. 5 EUR - je nach Bank und Karte unterschiedlich), also noch etwas teurer als mit der Maestro/EC-Karte.

    Für meine nächste Reise werde ich nur 50 % des geplanten Budgets in Traveller-Schecks mitnehmen und mit der EC-Karte
    für das nötige Bargeld am Automaten holen. Als Reserve nehme ich noch eine Kreditkarte mit.

    Nicht neu in der Art (habe ich schon in Südamerika 1995 benutzt) aber wieder im Angebot ist das Angebot der DKB-Bank. Verzinstes Guthaben bei VISA + Barabhebung am Automaten mit der Visa-Card weltweit kostenlos (solange Guthaben).

    Mein Tipp für Langzeitreisende :

    Girokonto, Visacard, EC-Karte, Onlinebanking, Visacard-Abhebung weltweit - und das alles KOSTENLOS!

  • Versicherungen: hab ich zwar nie gebraucht, zumindest eine Auslandskrankenversicherung würde ich aber unbedingt empfehlen.
  • Auslandskrankenversicherung: Für Reisen bis zu 6 Wochen gibt es überall günstige Angebote. Für Reisen, länger als 60 Tage, habe ich einen - Preisvergleich Auslankskrankenversicherung - zusammengestellt.
  • sonstiges: Low-Budget:
    - Mosquitonetz einpacken (ich empfehle aus Nylon mit 4 Aufhängemöglichkeiten). In Hotels gibt es selten welche.
    - Mein Leinenschlafsack (Jugendherbergsausrüstung) hat sich bewährt - besonders bei ekligen Betten
    - Micropur zur Wasserdesinfektion, damit spart man Geld und vermeidet Plastikmüll
       (Micropur ist übrigens für Nepal nicht zu empfehlen, da sollte man nur abgekochtes oder gekauftesWasser trinken).

 

 

Reiseführer

Reiseführer: Ich habe die besten Reiseführer für Indien und noch eine große Auswahl an Literatur aus/über/in Indien auf folgender Seite: zusammengefaßt:
REISEFÜHRER: - Reiseführer für ganz/halb Indien - Reiseführer für Regionen Indiens
LITERATUR über/in/aus Indien: - Romane aus/über/in Indien - Bücher über Indien
LESESTOFF für die Reise: - Romane, meine Top20

 

 

Reisesicherheit:


Hier habe ich noch einige - allgemeine Tipps zur Reisesicherheit und Diebstahlsschutz- zusammengestellt.
  • Indien ist ein sicheres Land, nur in Ballungszentren wie Bombay, Kalkutta .... und an belebten Plätzen wie Bahnhöfen sollte man sehr aufpassen, wie übrigens in jedem Land. In den Zügen sollte man auf sein Gepäck, besonders bei Nachtfahren, gut aufpassen. Bei Busfahren nehme ich den Rucksack, wenn möglich, mit in den Bus.
  • Man sollte vorsichtig sein, von wem man eine nette Aufmerksamkeit in Form von Drinks, Zigaretten oder Speisen in Zügen/Bussen annimmt. Es sind schon viele daraufhin ohne Gepäck wieder aufgewacht.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Krisengebiete und meiden sie diese. Auch vor Demonstrationen sollte man ausweichen.
  • alleinreisende Frauen haben es schwer, die Meinung der Inder über jene, möchte ich hier nicht preisgeben. Am besten sucht man sich männliche Begleitung, vorher, oder in Indien, die man notfalls als Ehemann ausgeben kann.
- Auswärtiges Amt - Hier kann man sich über Gebiete in Indien, die man zur Zeit besser meiden sollte, aktuell informieren.

 

 

Kleidung:

  • Kurze Hosen schauen für den Inder ziemlich komisch aus (besonders im nördlichen Teil Indiens). Nur Schulkinder in Indien tragen sowas.
  • die Saris der Frauen in Indien halte ich für die schönsten Kleidungsstücke der Welt, nur westliche Frauen finde ich darin ziemlich blaß und albern.
  • Leichte offene Kleidung für Frauen, z.b. kurze Röcke, ärmellose T-Shirts würde ich keiner Frau empfehlen. Die indische Frau zeigt nur sehr wenig Haut und geht auch mit dem Sari ins Wasser (zum Baden).
  • Der beste Schutz gegen Malaria ist immer noch, Mückenstiche zu vermeiden, besonders ab der Dämmerung, da die Anopheles-Mücke hauptsächlich nachtaktiv ist. Das heißt, am besten lange Hose, lange Ärmel und oder Mosquito-Repellent - wenn's nicht so heiß wäre!
    Die Mücken am Tag sind auch nicht ungefährlich, denn Sie können das Dengue-Fieber übertragen, das einen für 1-2 Wochen lahmlegen kann.
  • Nacktbaden ist nur an besondern (menschenleeren Stränden) möglich, was wiederum die Gefahr der Vergewaltigung nach sich zieht. Auch ist es grundsätzlich nicht erlaubt.
  • Im Norden sollte man sich zur kühlen Jahreszeit unbedingt etwas Warmes zum Anziehen einpacken. Es kann dort nachts ganz schön kalt werden.

 

 

Papiere:

  • Ein Studentenausweis bringt allenthalben was für das Weiterflugticket, sonst ist er in Indien wertlos.
  • je eine Kopie der Papiere (Paß, Visum, Quittung für die Reisecheques, Flugticket) an einem seperatem Platz im Gepäck, und eine Kopie daheim deponieren, damit man an die Kopien im Falle eines Verlustes schnell wieder rankommt. Das kann viel Zeit und Ärger ersparen. Wenn man alles verliert, kann man sich die Kopien dann von daheim zufaxen lassen, was die Rückbeschaffung von Schecks und Paß sehr beschleunigt.
  • Im Internet kann man seine eingescannten Kopien der Reisepapiere als Fotos oder pdf hinterlegen und von jedem Internet-Cafe der Welt aus abrufen und ausdrucken .... praktischer geht es nicht.

 

Visum:

Achtung - Neu - Visa-Anträge werden nur noch online akzepiert.
Es gibt für Touristen ein 6 oder ein 12-Monats-Visa, gültig (beginnend) ab dem Tag der Ausstellung !
Also nicht zu früh das Visa beantragen, sonst ist bei Einreise nur noch wenig Visa-Zeit übrig und auch nicht zu knapp vorher sonst könnte es spannend werden, ob das Visa erteilt wird und ob der Pass noch rechtzeitig vor Abflug zurückkommt.
Ihr Pass muss bei Antragseinreichung auch noch mind. 6 Monate Gültigkeit haben.
Die indische Botschaft hat eine eigene Internetseite, dort kann man Informationen finden welche Visa-Agentur für Ihren Wohnort zuständig ist und der entsprechende Link dazu. Auf den Internetseiten sind auch einige nützliche Links sind zu finden: Indische Botschaft - (Im rechten Frame unter Visa Outsourced sind die Infos zur Visaerteilung zu finden)

Gute Infos und Tipps zur neuen Visaregelung finden Sie auf der Webseite Indien-Aktuell >> Visa-Info

 

Transport:

Züge

  • Die Züge in Indien sind gut und billig, falls aber keine Zugverbindung besteht, muß man wohl mit dem Bus fahren, was sehr anstrengend und zermürbend werden kann. Hier zahlt sich auch der Lonley Planet-Reiseführer aus, dort werden die Verbindung sehr gut beschrieben und auch, wo man den Touristenschalter findet, was einem viel Zeit und Anstellen am falschen Schalter erspart. Frauen dürfen sich übrigens, falls kein extra Frauenschalter existiert, in Indien an Schaltern vorne in der Schlange anstellen. Infos über Zugverbindungen finden Sie unter:
Indian Railways

  • Viele Infos rund um die indische Eisenbahn hat Friedrich Kelm zusammengetragen. ( www.friedrich-kelm.de ) darunter auch Infos zur Online-Reservierung von Zügen.

Airlines

In Indien gibt es folgende Fluggesellschaften, die innerindische Flüge anbieten. Indien Airlines bietet auch noch einen Discover India Pass für 7/15/21 Tage. Auf deren Homepage ist aber darüber nichts zu finden. Auf den Internetseiten der Fluglinien kann man sich über Verbindungen und Preise informieren.
Air-India -Jetairways - Go-Air - Kingfisher-Airlines
 

Übernachtung:

Früher gab es in Indien nur ganz billige oder teuere Hotels und das findet man immer noch in touristisch abgelegenen Gebieten oder kleinen Städten. Wer in großen Städten ankommt, hat aber meist die Qual der Wahl, bzw. muß erst im Großstadt-Dschungel eine Bleibe suchen. Für Leute mit einem etwas größerem Budget gibt es inzwischen auch preisgünstige Hotels (ab 2 Sterne), die man im Internet vorausbuchen kann. Eine große Auswahl findet man bei Agoda:

 


Mitbringsel:

  • Wenn man ein kleines Präsent braucht, nimmt man am besten "Parfüm-Probefläschchen" und Kosmetikartikel, Kugelschreiber und Feuerzeuge mit.
  • Mit Münzen von daheim kann man den vielen Münzsammlern auch eine große Freude machen.

 

Apotheke:

Malaria-Prophylaxe oder/und Lariam/Malarone als Notfall-Medikament im Falle einer tatsächlichen Malariaerkrankung

  • Breitbandantibiotika, falls kein vertrauenswürdiger Doktor greifbar ist
  • Imodium (=Lopedium) + Kohlekompretten gegen Durchfall
  • Elektrolyte - gibt es als Pulver und ist wichtig bei Durchfällen
  • Fenistil gegen Allergien und Sonnenbrand
  • Aspirin für Kopfschmerzen und leichte Grippe
  • Paracetamol für Grippe, Fieber und Gliederschmerzen
  • evtl. Penizillin für div. Entzündungen und Tripper
  • Sonnencreme ist in Indien teurer als daheim
  • Verbandsmaterial und Sprüh-Verband für kleinere Schürfwunden
  • sterile Einmalspritzen + Kanülen für evtl. Injektionen (in Indien gibt es oft nur die Marke eintausendundeinmal-benutzt und gefährlicher als die eigentliche Erkrankung)
  • PS: "die Pille" und "Toilettenartikel" bringt man besser mit.

 

Impfungen nicht vergessen

Für Indien sind neben der Standard-Impfung (Polio, Diptherie, Tetanus -alle 10 Jahre auffrischen) auch noch andere Impfungen sinnvoll.
Eine Hepatitis-A-Impfung ist z.B. generell in tropischen Ländern zu empfehlen. (2 Impfungen im Abstand von 6 Monaten - also rechtzeitig damit anfangen. Auch sollten Sie sich über die Malaria-Prophylaxe informieren. Weitere Tipps dazu habe ich nicht zu bieten, das überlasse ich hier - zumal es um Ihre Gesundheit geht - lieber den Experten. ===> Impfungen

 

Verständigung in Indien

Mit Englisch kommt man in Indien gut zurecht. Wenn man sich ein paar Brocken Hindi aneignet, kann das den Reisespaß aber deutlich erhöhen und die Preise beim Einkaufen ebenfalls deutlich drücken. (Fragen Sie nach dem Preis in Englisch, erhalten sie den Touristenpreis, in Hindi angesprochen, rutscht den Verkäufern schon manchmal der wahre Preis heraus und man hat einen Sympathievorteil.

 

Kauderwelsch, Hindi Wort für Wort - von Rainer Krack
Hindi zu sprechen ist zwar in Indien nicht nötig, da dort viele des Englischen mächtig sind, aber ein paar Worte und Zahlen sind oft ganz hilfreich und kommen gut an.
Langenscheidts - Englisch-Wörterbuch
Die Sprache unter den Travellern ist nun mal Englisch. Wer sich seines Englisch nicht Sicher ist, oder es verbessern will, wird gut daran tun, zumindest ein kleines Wörterbuch einzupacken.

http://www.IndienErlebnis.de/
Indien-Auswahlseite Noframe